Frühchristlicher Märtyrer hl. Germanus wurde zu einer Zeit getötet, als das Weströmische Reich vom grausamen Kaiser Carinus regiert wurde.

Auf Befehl des Kaisers leitete der Ortsvorsteher Antonin die Christenverfolgung ein. Germanus war damals ein 32-jähriger Diakon in Pula. Er verbrachte seine Tage mit Fasten und Gebet und half den Armen. In einem Traum wurde Germanus befohlen, sich Antonin zu widersetzen. Deshalb wurde er in der Arena in Pula gefoltert und schließlich auf dem Weg von Pula nach Nesactium im Mai 284 hingerichtet. Die Gläubigen begruben seinen Körper nachts heimlich an der Stelle, an der später nach der Überlieferung eine Kirche dem hl. Germanus und später der Heiligen Jungfrau Maria erbaut wurde.

Es ist eine Einschiffskirche. Sie hat eine halbkreisförmige Apsis und einen Glockenturm auf einem Giebel. In die Fassade ist eine umgedrehte gotische Inschrift eingebaut, in der die Hl. Maria und Kostanjica erwähnt werden. In der Kirche sind geweihte Kreuze an den Wänden zu sehen, die zur Zeit der ersten Weihe der Kirche, wahrscheinlich im 14. Jahrhundert, gemalt wurden, und das Fresko des hl. Bartholomäus. In die Fresken sind Graffiti von Schiffen und Reitern eingraviert. Die Kirche bewahrt wertvolle Holzstatuen aus dem 15. Jahrhundert.

Quelle: Dr. Sc. Milena Joksimović

 

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